der nuttenfotograf - deutschland unterhalb der gürtellinie
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Ist das etwa von mir?

Es ist Sonntag und die Welt steht still. Stillstand ist nichts für mich. Ich wurde im Zeichen der Bewegung geboren und fühle mich nur wohl, wenn irgendetwas passiert.

Leider passiert an Sonntagen nicht mehr viel. Fast alle meine Freunde sind verheiratet und haben Kinder. Im Gegensatz zu mir, freuen sie sich über ein wenig Stillstand. Sie verbringen ihre Sonntage Nachmittags im Kreis ihrer Familie, bei Kaffee und Kuchen, sehen Abends gemeinsam den "Tatort" und gehen danach schlafen.

Ich, hingegen, wollte produktiv sein. Ich nahm mir vor, die besten Fotos, die ich gemacht habe, endlich zusammezutragen und sie auf mein Handy zu beamen. Ich habe mir einen Drink gemacht, habe eine alte Festplatte rausgekramt und nach Erotik-Fotos gesucht, die meinen künstlerischen Anspruch zeigen, auf denen man ganz eindeutig meine Handschrift sieht.

Es war Nachmittag, als ich damit begonnen habe. Inzwischen ist es nach Mitternacht und ich sitze immer noch vor den Fotos, die zwischen 2011 und 2013 entstanden sind.

Drei Fotos habe ich gefunden. Drei von Tausend. Lucky Shots, die nur durch Zufall jene verstörende Ausdruckskraft haben, die ich gerne beanspruchen würde.

Je weiter ich mich durch das Archiv grabe, desto kälter werden die Schauer, die mir dabei über den Rücken jagen ...

Die Fotos sind schlecht. Grottig. Unterirdisch. Fassungslos starre ich auf den Bildschirm, auf Hunderte von völlig überbelichteten Fotos, auf denen die Farben total zermatscht sind und die schönsten Frauen der Welt zu hässlichen Fabel-Kreaturen verkommen. Oh my ... und dafür habe ich Geld bekommen? Wie konnte das passieren?

Ich habe an mich geglaubt. Ich habe gedacht, ich bin gut. Ich war überzeugt davon, zu den Besten meines Fachs zu gehören - und offenbar konnte ich dieses Gefühl den Frauen vermitteln, denn die meisten von ihnen hatten noch eine Belohnung für mein "künstlerisches Engagement" und die "hervorragende Arbeit" parat ...

Ich werde jetzt weitersuchen und hoffe, es bleibt nicht bei den drei Fotos. Sonst muss ich den ganzen Scheiß nochmal machen...

26.1.15 01:33


RIP John T. Rex

"Hallo, T.Rex. Du hast ja sensationell viel abgenommen. Gut siehst Du aus..."

Es war gelogen, als ich T.Rex bei unserer letzten Begegnung das Kompliment für seinen Gewichtsverlust machte. Er erzählte eine haarsträubende Geschichte von einem vergifteten Fischbrötchen und einer anschließenden Diät mit Wunder-Pillen.

Die Geschichte war erlogen und jeder, der sie im Puff zu hören bekam, zweifelte an ihrem Wahrheitsgehalt. Wir hatten alle unsere eigenen Theorien. Einige glaubten, es läge am vielen Koks, das er nahm, andere wiederum waren überzeugt, er hätte AIDS. Das einzige, was wir wirklich wussten war, dass er ein ernsthaftes Problem hatte.

An dem Abend, an dem er vor meiner Kamera stand und wir uns zum letzten Mal sahen, war er so wie immer: Etwas aufgedreht. Im Gegensatz zu seinem Wesen, jedoch hatte sich sein Körper stark verändert: John T. Rex hatte fast die Hälfte seiner Masse verloren.

In jenem Augenblick war mir klar, dass er demnächst von der Bildfläche verschwinden würde. Ich legte die Kamera auf das Bett, steckte eine Zigarette in den Mund, zündete sie an und nahm einen tiefen Schluck von dem Wodka, der auf dem Tisch stand. John fragte mich, was los sei, ich antwortete, ich sei gerade uninspiriert.

Ich konnte mich tatsächlich nicht konzentrieren, weil ich an ein Shooting zurückdenken musste, das lange zurücklag. Ich hatte damals eine dickliche, lebenslustige Frau fotografiert. Sie war ein echtes Talent vor der Kamera, wir hatten eine Menge Spaß und sie ließ keine Zweifel daran, dass es im Bett mindestens genauso heiter zugehen würde. Das Geld, das sie mir für den Job gab, hätte ich umgehend für eine gemeinsame Stunde zurückgegeben, doch die Worte blieben mir im Hals stecken, als sie sagte, sie mache diese Arbeit nur, weil sie Krebs hätte und bald sterben würde. Um noch ein letztes Mal Spaß zu haben im Leben.

Von John nahm ich an, dass er an etwas litt, das heilbar war. Ich nahm an, er würde aufhören zu arbeiten, eine Therapie machen und irgendwo in dieser Stadt wieder auftauchen und als derselbe dickliche, liebenswürdige, chaotische, schwule John Hassan T. Rex weiterexistieren, der er immer war.

Nach dem Drink ging es wieder. Ich konnte fotografieren und wie immer war John ziemlich stolz auf das Ergebnis.

"Glaubst Du, John ist krank?"
"Warum?"
"Sieh Dir mal die Fotos an."

Ich konnte mich nicht zurückhalten. Es war die erste Frage, die ich der Puffmutter gestellt habe, als wir alleine im Zimmer waren. Sie hat sich die Fotos angesehen und ich konnte beobachten, wie sich ihre vollen Lippen dabei immer mehr zu einer dünnen Linie verhärteten.

Das Shooting, die Zeit, der Aufwand - alles umsonst. Was für eine teure Fehlinvestition. Hätte sie gewusst, dass John solche Probleme hat, hätte sie ihn nach Hause geschickt und das Shooting abgeblasen.

Hätte ich sie vorher warnen sollen? Ich hätte es tun können, in jenem Augenlick, als ich Johns dünngewordenen Körper sah. Aber John wollte unbedingt fotografiert werden, also habe ich es einfach getan. Es war mein Abschiedsgeschenk.

Nach dem Shooting ging es rapide bergab für John Hassan T. Rex. Der geplante Videodreh wurde ersatzlos gestrichen und Bi-Boy John verschwand von der Bildfläche.

Ein paar Monate später - ich hatte John wegen vieler neuer Gesichter bereits vergessen - traf ich seine beste Freundin in der Fußgängerzone. Eine hübsche, blonde Frau, die ebenfalls im Nuttenuniversum arbeitet.

"John hat Krebs. Er wird´s nicht überleben. Er liegt in irgendeinem Krankenhaus in der Provinz, da, wo seine Eltern wohnen."

Es war Sommer, als sie es mir erzählte. Heute, als ich ihr eine Nachricht schickte, um Glück und Erfolg für´s neue Jahr zu wünschen, erfuhr ich von ihr, dass John letzte Woche gestorben sei. Für jenen unbekannten, John Hassan T.Rex, dem ich dreimal begegnet bin und der zu einer Nebenfigur in "Das Verbot" wurde, lege ich jetzt eine Gedenkminute ein. Möge er in Frieden ruhen...


5.1.15 03:40


DAS VERBOT



Der Nuttenfotograf Teil2: Ich habe ein neues Buch veröffentlicht. Titel: Das Verbot.

Stefan, aka Migue hat es geschafft: Er lebt und arbeitet in Berlin, hat endlich geordnete Verhältnisse geschaffen, ist ein gut bezahlter Social-Media-Manager in einer Lobbyorganisation und könnte eigentlich zufrieden sein mit seinem Leben - wären da nicht die verhassten Kollegen.

Aus Frust über die permanenten Anfeindungen seines Arbeitsumfeldes, bricht Stefan seinen Eid: Er betrinkt sich und besucht anschließend ein Bordell. Ein Auslug mit dramatischen Folgen. Sein Leben gerät unvermittelt aus den Fugen, als er ausgerechnet am Vorabend des Prostitutionsverbots wieder zur Kamera greift und durch die Bordelle der Hauptstadt zieht, um Huren zu fotografieren.

Bereits nach kurzer Zeit bereut Stefan seine Entscheidung - doch es ist zu spät. Er, seine Kollegen, die Jungfrau von Orléans und das Prostitutionsverbot sitzen in einem Boot - und segeln ihrem Schicksal entgegen ...

DAS VERBOT - Jetzt auf Amazon

6.11.14 15:27


Business Development

Leseprobe aus "Wie Lemmy und ich nach dem Abi einen Puff eröffnen wollten."


Ich verlasse das Haus und gehe auf Wolken. Alles ist gut und das Leben schön – bis ich Lemmy erblicke. Mit kreischend bunten Shorts und Sonnenbrille lehnt er sich lässig gegen meinen Kadett und grinst mich an.


„Und? Wie war’s? Scheiße, oder? Ich hatte dich ja gewarnt ...“


Sein Kommentar ist ein Stich in mein Herz. Es erinnert mich daran, dass Suzai käuflich ist. Die Wolken, auf denen ich ging, vereisen plötzlich. Ich rutsche aus und falle vom Himmel, hinab auf den harten Asphalt, geradewegs vor seine Füße und zerspringe dabei in 1000 Teile.


„Ja, du hattest recht, es war Scheiße.“
„Mach dir nichts draus ... haste Zeit? Komm, wir holen uns ein
Bier und fahren runter zum Beach.“


Das mit dem Bier ist ein Vorwand, denn Lemmy und ich waren nie besonders dicke. Eigentlich braucht er nur einen Fahrer. Trotzdem nicke ich seinen Vorschlag ab, denn in meiner Welt haben sich gerade die Kontinente verschoben. Ich brauche dringend etwas, um dieses Erlebnis zu verkraften.


Was hatte sie an, was hat sie gemacht, wie lange hat es gedauert, wie oft hast du abgespritzt: Lemmy will alles wissen. Er löchert mich mit Fragen, auf die ich nicht antworten will. Zu intim sind die Details, als dass ich sie mit diesem oberflächlichen Gorilla teilen würde. Stattdessen erzähle ich etwas von einem High-Performance-Fick in 149 verschiedenen Stellungen und einem Orgasmus-Hattrick.


„Die Frau hat den größten Kitzler, den ich je gesehen habe ...“
„Darauf hab ich nicht geachtet.“
„Weißt du überhaupt, was das ist?“
„Fick dich, Lemmy.“
„Da ... da ist ‘ne Tanke. Halt mal kurz, ich hol’ die Verpflegung.
Hast du Blättchen?“
„Was?“
„Papier, damit wir uns einen basteln können.“
„Ich bin nicht Nichtraucher ...“


Der Beach. Wir sind da. Endlich. Obwohl ich ein paar Mal hier war, ist mir nie aufgefallen, wie idyllisch es hier ist. Vom höher gelegenen Deich führt ein Fußweg hinab zum breiten Flussufer. Der feine weiße Sand, erinnert an Urlaub und brennt an diesem heißen Sommertag unter den Füßen. Lemmy steuert eine kleine Gruppe an, die unter den Bäumen sitzt.


Seine Ankunft sorgt für ein großes Hallo bei seinen Freunden; wie immer, wenn er irgendwo auftaucht. Wir setzten uns zu ihnen auf die Decken, die auf dem Sand liegen, ziehen unsere T-Shirts aus und können es kaum erwarten, das erste Bier zu zischen.


Obwohl ich noch fahren muss und die Probezeit meines Führerscheins noch nicht vorbei ist, bleibt es nicht bei einem Bier. Ich trinke gleich drei und ziehe außerdem ein paarmal am Joint, was innerhalb von kurzer Zeit zum Knockout führt.


Während ich in der Böschung stehe und mich zwischen den Bäumen übergebe, steht Lemmy mit seinem Bier neben mir.


„Alter, was geht denn mit dir ab? Trinkst drei Bier, rauchst ´ne Tüte... Irgendwie biste ja schon lässig. Ist mir aber gestern Abend auf der Fahrt schon aufgefallen. Ich glaube, mit dir könnte das sogar klappen. Du hast sowas ... vertrauenswürdiges und bist nicht so unsensibel wie die anderen Idioten aus unserem Jahrgang, deswegen mache wollte ich dir anbieten, mein Geschäftspartner zu werden.“
„Lass mich in Ruhe Alter, mir ist schlecht!“
„Nee, jetzt, ich mein das im Ernst ... ich hab die ganze Nacht
lang drüber nachgedacht und als ich dein Auto heute morgen
gesehen habe, wusste ich: Das ist ein Zeichen!“
„Scheiße, Mann, Lemmy ... lass uns später ...“


Weiter komme ich nicht, denn das Würgen setzt erneut ein. Ich fühle mich hundeelend, ich möchte mich hinlegen und in Ruhe gelassen werden, aber Lemmy redet ununterbrochen weiter. Worüber, das bekomme ich nicht mehr mit ...

„Kilian ... Junge, komm zu dir ...“

Ich öffne die Augen und sehe in das sorgenvolle Gesicht meines Vaters. Scheiße, was ...?


„Er hat gar nicht soviel getrunken ... nur ein Bier.“
„Jungs, es war heute Mittag 34 Grad im Schatten, bei solchen Temperaturen trinkt man keinen Alkohol, das solltet ihr wissen!“
„Ich glaub, es war wegen einem Mädchen ...“

Lemmy, du Idiot!

„Ach echt?“


Mein Vater wirkt plötzlich nicht mehr verärgert, als er was von einem Mädchen hört.


„Naja ... ihr seid ja noch jung, da passieren solche Dinge schonmal. Gut, dass du uns angerufen hast, Lemmy, wir hatten uns schon Sorgen gemacht. Ich nehm’ den Kollegen hier jetzt mal mit. Und ihr solltet nicht soviel trinken.“


Das peinlichste, was einem 19 jährigen passieren kann, ist eingetreten: Ich bin so fertig, dass ich meine Eltern mich abholen
müssen. Ich muss mich an meinem Vater festhalten, um es bis zum Auto zu schaffen und anschließend in die Wohnung. Ich lasse mich auf’s Bett fallen und werde kurz darauf von meiner Mutter verarztet. Mein Vater kommt hinzu und erstattet ihr Bericht.


„Er war mit seinem Freund am Strand und hat ein paar Bier getrunken, das ist alles. War wohl wegen einem Mädchen, sagt dieser Lemmy ...“


Wegen einem Mädchen scheint sowas wie eine Zauberformel zu sein, die die Sorgen der Eltern aus dem Gesicht verschwinden lässt und stattdessen ein verständnisvolles Augenzwinkern hervorruft.


„Ich bin müde, ich will schlafen.“


Die beiden verlassen das Zimmer. Ich bin mit alleine mit meinen Gedanken, die nur um eine Person drehen: Suzai. Immerzu fahre ich das Videoband meiner Erinnerungen vor und zurück, betrachte mir die eingeprägten Bilder aus allen Perspektiven und ergötze mich daran. Obwohl ich mich immer noch hundsmiserabel fühle, habe ich eine Dauererrektion, die auch nach mehrmaligem masturbieren nicht verschwinden will und mich verrückt macht. So sehr, dass ich kurz vor Mitternacht, als meine Eltern bereits eingeschlafen sind, aufstehe, mich anziehe und aus dem Haus schleiche.


Ich fahre zu ihr. Zu Suzai. Obwohl ich pleite bin und noch nicht einmal Geld habe, um das Auto zu betanken, sitze ich darin und fahre zu einer Nutte. Das ist nicht normal. Gar nichts ist mehr normal. Schon seit heute Morgen nicht mehr.


Ich erreiche das Haus mit dem letzten Tropfen Sprit und muss das Auto auf den letzten Metern in die Parklücke schieben. Es ist eine herrlich warme Sommernacht, die nach Blumen duftet. Die weiche Luft beflügelt meine Schritte, es ist fast, als würde ich bis zur Tür schweben. Mein Herz zerspringt fast vor Freude, als ich die Klingel mit dem Herz drücke und die Tür sich daraufhin öffnet.

„Aaaahh ... die Sänsibel, wo hat mich heute aufgeweckt.“
„Hallo ...“

Suzai steht in der Tür ihrer Wohnung und trägt nichts, außer einem weissen Handtuch, das sie sich umgeschlungen hat. Mit dem Drink in der Hand sieht sie ein wenig aus wie ein Bond-Girl.

„Hat dir gefallen, heute Morgän, ja?“
„Sehr ...“
„Willst du noch eine mal?
„Nein.“
„Warum dann du kommen hierhär?“
„Ich wollte dich sehen.“

Sie lehnt sich an den Türrahmen. Wir sehen uns an. Lange. Ich würde sie am liebsten küssen, sie berühren, ihr nahe sein und ...

„Du genug sähän. Wenn du willst noch weiter, dann kostet Geld.“
„Ich hab nichts mehr ...“
„Frau immer kosten Geld, du kleine. Auf, jest, gehst du in deine Wohnung. Kommst du wiedär, wenn du hast Minimum 200.“


Sie geht zurück in ihre Wohnung und lässt mich draussen stehen. Ich bin hin- und hergerissen, zwischen brennender Leidenschaft und tiefer Enttäuschung, denn insgeheim hatte ich darauf gehofft, dass sie ebenfalls etwas für mich empfindet. Dass sie mich reinlässt und dass wir die Nacht miteinander verbringen.

Doch nichts von alledem ist passiert. Stattdessen stehe ich in dem fremden Haus und starre auf eine verschlossene Tür.

Inzwischen ist es bereits weit nach Mitternacht. Mit dem Auto komme ich nicht nach Hause, Busse und Bahnen fahren um diese Zeit nicht mehr und für ein Taxi fehlt mir das Geld. Mir bleibt nichts anderes übrig, als die 7 Kilometer zu marschieren.

Zwei Stunden dauert der Weg zurück. Ich bin allein auf den Straßen und teile meine Gedanken mit den Sternen. Sie drehen sich inzwischen nicht nur um die schöne Ungarin, sondern auch darum, wie ich schnellstmöglich an Geld kommen kann, um meine Besuche bei meiner Traumfrau zu finanzieren. 200 Steine sind ‘ne Menge Geld. Dosen stapeln im Supermarkt bringt nicht genug Geld. Ich brauche also einen anderen Job. Einen, der genug abwirft, damit ich mir Suzai leisten kann.

2.11.14 20:51


Neues Buch: Wie Lemmy und ich nach dem Abi einen Puff eröffnen wollten

 

 

1994: Lemmy und Kilian haben zusammen gerade das Abitur gemacht. Lemmy hat keinen Bock auf Studium und Arbeit. Er überedet Kilian, mit ihm zusammen eine Wohnung zu mieten, um diese mit Gewinn an Prostituierte weiterzuvermieten. Eine Idee mit ungeahnten Folgen ...

 

"Wie Lemmy und ich nach dem Abi ..." ist nach "Der Nuttenfotograf" das zweite Buch, das ich geschrieben habe. Ein Shortread mit etwa 100 Seiten, das sich in zwei Stunden lesen lässt.

Die Idee dazu hatte ich bei einem Heimatbesuch. Ich fuhr an einem Haus vorbei und hatte plötzlich einen Backflash: Ich war wieder in 90ern, stand vor besagtem Haus und dieser Typ, der in meinem Kadett saß, textete mich mit seiner total beknackten Idee voll - und die ist jetzt bei Amazon gelandet...

 

 

 

14.10.14 21:47


Der Tod und die Erektion - Sex mit Greta Berlin

Jemand hat eine Geschichte kommentiert, die ich 2008 geschrieben habe. Daraufhin habe ich Sex mit Greta Berlin - Der Tod und die Erektion noch einmal gelesen. Das erste Mal, seitdem ich sie geschrieben habe. Eine hastige Skizze, die nichts von ihrer Wirkung verloren hat.

Ich hatte es bereits vergessen. Ich hatte Greta Berlin vergessen. Das Lesen der Geschichte hat den toten Erinnerungen Leben eingehaucht. Ich habe versucht die Geister mit Gin und Tonic zu vertreiben - und fand mich stattdessen nach ihr suchend, am Rechner wieder.

Auf dem Foto sieht sie schrecklich aus. Abstoßend, geradezu. Ein überdrehter Kontrast zu den schönen Männern und Frauen, die mit ihr zusammen für das perfekte Freitag-Abend Foto in die Kamera lachen.

 

Sie lebt. Und offenbar geht es ihr gut. Angesichts der Menge an Drogen, die Greta genommen hat und des Lebens, das sie führte, ist das ein Wunder.

Ich freue mich, dass es so ist. Für einen kurzen Augenblick überlege ich, ob ich Kontakt mit ihr aufnehmen soll. Ich verzichte darauf. Dann schalte ich den Laptop aus. Es ist ein schöner Tag. Ich werde rausgehen.

 

11.3.14 21:40


12.2.14 21:05


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