der nuttenfotograf - deutschland unterhalb der gürtellinie
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SCHWARZER SONNTAG - Leseprobe aus DER NUTTENFOTOGRAF

Frühlingsstraße 46. Eine Mail vom Hauptquartier hat mich hierher geführt. Ich soll Joy aus der Karibik fotografieren und einen Vertrag mit ihr abschließen. Gerne Wochenende. Ich hab Joy angerufen. Sie fand das Timing ideal. Jetzt stehe ich vor dem Haus, in dem sie arbeitet.
Das Nuttenuniversum und die Realität kreuzen sich an dieser Stelle. Ich kenne das Haus. Ein Freund von mir wohnt darin. Seine Frau wird begeistert sein, wenn sie erfährt, dass ihr Neugeborener in der unmittelbaren Nachbarschaft von Nutten aufwächst. Oh, da ist sie auch schon. Mit Kinderwagen!

„Stefan! Du hier? Wolltest du uns besuchen? Andreas hat gar nichts gesagt ...?“ Ihr Blick fällt auf meine Ausrüstung. „Seit wann fotografierst du?“ „Seit ein paar Monaten.“ „Und was machst du hier im Haus damit?“ „Portraitfotos. Von der Oma für die Enkelin. Ich erzähl´s dir später, ich muss los ...“ Irgendein Gefühl sagt mir, ich sollte besser nicht die Wahrheit sagen, sondern möglichst schnell das Weite suchen ...

DingDong.

Zumindest das Alter stimmt: Joy ist eine etwa sechzigjährige füllige, lebenslustige Frau mit kakaobrauner Haut und guten Manieren. Vielleicht liegt es an ihrem britischen Akzent, vielleicht auch an ihrer angenehmen Stimme, dass ich ihr gerne zuhöre, obwohl sie plappert wie ein Wasserfall. Auf dem kurzen Weg zum Wohnzimmer erfahre ich, dass sie aus Jamaika stammt, dass sie in London gelebt hat und erst seit drei Jahren in Deutschland ist.

Joys Wohnung sieht aus wie der Haushalt von braven deutschen Durchschnittsbürgern. Just, als ich an den deutschen Biedermann denke, kommt er mir entgegen: als Lebensgefährte der Karibikperle. Peter stellt sich vor und dankt für den Service am Sonntag. Ich begrabe die Aussicht auf Sex, wegen der ich losgezogen war. Zumindest vorübergehend, bis der Job erledigt ist. Dann suche ich mir eine andere Tür.

Die Lust aufs Fotografieren hält sich an diesem Sonntag in Grenzen. Mehr als zehn Fotos sind nicht drin. Abnutzungseffekte? Jetzt schon? Nein. Dicke Eier. Trotz Blowjob gestern Nacht. Jetzt schnell noch Serviceliste durchgehen, unterschreiben lassen und anschließend verschwinden.

Peter und Joy, das Senior-Interracial-Couple, nimmt Platz auf dem Sofa. Sie setzen ihre Lesebrillen auf und gehen zusammen die Liste mit den angebotenen Sexpraktiken durch. Es riecht nach German Gemütlichkeit, nach Kaffee und Kuchen, während wir über Pissen und Scheißen reden.

„Ach komm, das machst du nicht, ich kenn dich. Das hier nicht und darauf hast du auch keine Lust.“ „What? Naturlick mache ich Pipi und Kaviar auf die Gast! Easy Money! Stop ... Küssen nicht durchstreichen, ist extra Geld! Oh Peter, kannst du bitte aufhören, dich einzumischen in meine Job?“

Na Peterle, tun dir deine Eier weh? Du hast ja fast alles auf der Liste durchgestrichen! „Ganz normaler Job“, hast du doch vorhin gesagt. Handentspannung, Französisch mit Gummi, nomaler Geschlechtsverkehr: Mehr als ein sexuelles Notfallprogramm ist nicht drin. Nicht mal kuscheln darf Joy mit dem Freier. Je mehr Geld die Sexpraktiken bringen, desto dicker sind die Striche, mit denen er sie auf der Liste ausgemerzt hat. Bei Gang Bang mit mehr als zehn Männern hat er besonders fest aufgedrückt.Das Papier ist an der Stelle fast zerrissen. Ich finde die Situation erheiternd. Warum nicht die Schlinge enger ziehen, die um Peters Eier liegt?

„Seid ihr durch mit der Liste? Lass mal sehen.“ Ich greife mir den Fragebogen, werfe einen Blick darauf und mache ein kritisches Gesicht. „Damit verdienst du kein Geld, liebe Joy. Wenn wir das Inserat schalten und keine Gäste kommen, liegt´s nicht an der Webseite, sondern daran, dass du langweilig bist.“

Joy wirft einen triumphierenden Blick zu Peter, dessen Blutdruck gerade steigt. Kann ich verstehen. Ist sicher hart, wenn deine Lebensabschnittspartnerin neben dir auf der Couch sitzt, Natürlich schlucke ich Sperma sagt und damit ihren Job meint.

„Wir gehen das Ganze einfach noch mal durch, okay? Ich fang mal oben an: Analverkehr. Als Schwarze ist das natürlich DAS Ding. Viele deutsche Männer stehen auf geile, schwarze pralle Frauenärsche wie du ihn hast. Also: Anal – Ja oder nein?“ „Ja.“

Faustfick, Sklavenbehandlung, Fäkalsex: Joy sagt zu allem Ja. Zu fast allem. Sie würde auch einen Gang-Bang mit mehr als zehn Männern machen, stünde ihr ein Raum zur Verfügung. More than thousand Euros, just in a couple of hours – fantastic, isn´t it?

Peter war es, der gesagt hat, das sei alles normal. Ich nehme ihn beim Wort und gestalte das Gespräch mit Joy so normal, als ginge es um einen Bausparvertrag und nicht um Penisse. Was im Wohnzimmer des augenscheinlich gutbürgerlichen Paares gerade stattfindet, ist eine hypergroteske Realsatire, die ich inszeniere, in der ich mitspiele und gleichzeitig mein eigenes Publikum bin.

Während ich Joy in ein charmantes Gespräch über Sextechniken und geheime Vorlieben verwickle, wandert mein Blick zu ihrem Peterle. Meine giftgetränkten Pfeile haben ihn getroffen. Wenn er sich windet, werden sich die Widerhaken an ihrer Spitze noch tiefer in sein Fleisch bohren.

Doch es sind nicht meine Giftpfeile, die den grauhaarigen Nuttenfreund zu Fall bringen, sondern seine Lebensabschnittsgefährtin, die seinem männlichen Stolz hinterrücks den endgültigen Todesstoß versetzt.
"Isch träume davon, dass isch in der Badewanne liege, viele viele Männer sind um misch herum und sie pissen und wichsen auf misch, in meine Mund und Face und auf meine Titts und meine Pussy und in die Badewanne. Natürlich will ich nicht echt, it´s only a phantasy, you know ...“

Ich nicke verständnisvoll. Ich habe den Eindruck, Peter waren die geheimen, erotischen Fantasien seiner Lebensabschnittspartnerin bisher unbekannt. Er sieht aus, als hätte er gerade unter der Gefängnisdusche einen Heiratsantrag von einem Schwerstkriminellen bekommen. Sein hochroter Kopf bildet einen starken Kontrast zu dem hässlich grünen Hemd, das unter den Armen durchnässt ist und seine Beine, die in beigefarbenen Cordhosen stecken und in Filzpantoffeln enden, zittern ein wenig. Hoffentlich bekommt er keinen Herzinfarkt, wenn ich gleich aus der Tür gehe.

„Es war wundervoooll. You´re so charming.“

Joy aus der Karibik verabschiedet sich mit warmen Worten und großen Gesten an der Haustür von mir. Peter ist nicht dabei. Wir haben ihn mit zertrümmerten Eiern auf dem Sofa zurückgelassen.

Jetzt weiterlesen: "Der Nuttenfotograf", E-Book, 3,99 €

4.2.14 12:10
 
Letzte Einträge: DAS VERBOT, RIP John T. Rex


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Larissa (4.2.14 12:11)
Haha! Immer wieder lustig deine Fake-Geschichten.
Die Onanisten im Internet stehen auf so was.
But it's not real, it's only fantasy, you know.


Promisc / Website (5.2.14 22:15)
Tja, "Larissa", was nicht sein soll, darf nicht sein, gell?

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