der nuttenfotograf - deutschland unterhalb der gürtellinie
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Leseprobe aus "Wie Lemmy und ich nach dem Abi einen Puff eröffnen wollten."


Ich verlasse das Haus und gehe auf Wolken. Alles ist gut und das Leben schön – bis ich Lemmy erblicke. Mit kreischend bunten Shorts und Sonnenbrille lehnt er sich lässig gegen meinen Kadett und grinst mich an.


„Und? Wie war’s? Scheiße, oder? Ich hatte dich ja gewarnt ...“


Sein Kommentar ist ein Stich in mein Herz. Es erinnert mich daran, dass Suzai käuflich ist. Die Wolken, auf denen ich ging, vereisen plötzlich. Ich rutsche aus und falle vom Himmel, hinab auf den harten Asphalt, geradewegs vor seine Füße und zerspringe dabei in 1000 Teile.


„Ja, du hattest recht, es war Scheiße.“
„Mach dir nichts draus ... haste Zeit? Komm, wir holen uns ein
Bier und fahren runter zum Beach.“


Das mit dem Bier ist ein Vorwand, denn Lemmy und ich waren nie besonders dicke. Eigentlich braucht er nur einen Fahrer. Trotzdem nicke ich seinen Vorschlag ab, denn in meiner Welt haben sich gerade die Kontinente verschoben. Ich brauche dringend etwas, um dieses Erlebnis zu verkraften.


Was hatte sie an, was hat sie gemacht, wie lange hat es gedauert, wie oft hast du abgespritzt: Lemmy will alles wissen. Er löchert mich mit Fragen, auf die ich nicht antworten will. Zu intim sind die Details, als dass ich sie mit diesem oberflächlichen Gorilla teilen würde. Stattdessen erzähle ich etwas von einem High-Performance-Fick in 149 verschiedenen Stellungen und einem Orgasmus-Hattrick.


„Die Frau hat den größten Kitzler, den ich je gesehen habe ...“
„Darauf hab ich nicht geachtet.“
„Weißt du überhaupt, was das ist?“
„Fick dich, Lemmy.“
„Da ... da ist ‘ne Tanke. Halt mal kurz, ich hol’ die Verpflegung.
Hast du Blättchen?“
„Was?“
„Papier, damit wir uns einen basteln können.“
„Ich bin nicht Nichtraucher ...“


Der Beach. Wir sind da. Endlich. Obwohl ich ein paar Mal hier war, ist mir nie aufgefallen, wie idyllisch es hier ist. Vom höher gelegenen Deich führt ein Fußweg hinab zum breiten Flussufer. Der feine weiße Sand, erinnert an Urlaub und brennt an diesem heißen Sommertag unter den Füßen. Lemmy steuert eine kleine Gruppe an, die unter den Bäumen sitzt.


Seine Ankunft sorgt für ein großes Hallo bei seinen Freunden; wie immer, wenn er irgendwo auftaucht. Wir setzten uns zu ihnen auf die Decken, die auf dem Sand liegen, ziehen unsere T-Shirts aus und können es kaum erwarten, das erste Bier zu zischen.


Obwohl ich noch fahren muss und die Probezeit meines Führerscheins noch nicht vorbei ist, bleibt es nicht bei einem Bier. Ich trinke gleich drei und ziehe außerdem ein paarmal am Joint, was innerhalb von kurzer Zeit zum Knockout führt.


Während ich in der Böschung stehe und mich zwischen den Bäumen übergebe, steht Lemmy mit seinem Bier neben mir.


„Alter, was geht denn mit dir ab? Trinkst drei Bier, rauchst ´ne Tüte... Irgendwie biste ja schon lässig. Ist mir aber gestern Abend auf der Fahrt schon aufgefallen. Ich glaube, mit dir könnte das sogar klappen. Du hast sowas ... vertrauenswürdiges und bist nicht so unsensibel wie die anderen Idioten aus unserem Jahrgang, deswegen mache wollte ich dir anbieten, mein Geschäftspartner zu werden.“
„Lass mich in Ruhe Alter, mir ist schlecht!“
„Nee, jetzt, ich mein das im Ernst ... ich hab die ganze Nacht
lang drüber nachgedacht und als ich dein Auto heute morgen
gesehen habe, wusste ich: Das ist ein Zeichen!“
„Scheiße, Mann, Lemmy ... lass uns später ...“


Weiter komme ich nicht, denn das Würgen setzt erneut ein. Ich fühle mich hundeelend, ich möchte mich hinlegen und in Ruhe gelassen werden, aber Lemmy redet ununterbrochen weiter. Worüber, das bekomme ich nicht mehr mit ...

„Kilian ... Junge, komm zu dir ...“

Ich öffne die Augen und sehe in das sorgenvolle Gesicht meines Vaters. Scheiße, was ...?


„Er hat gar nicht soviel getrunken ... nur ein Bier.“
„Jungs, es war heute Mittag 34 Grad im Schatten, bei solchen Temperaturen trinkt man keinen Alkohol, das solltet ihr wissen!“
„Ich glaub, es war wegen einem Mädchen ...“

Lemmy, du Idiot!

„Ach echt?“


Mein Vater wirkt plötzlich nicht mehr verärgert, als er was von einem Mädchen hört.


„Naja ... ihr seid ja noch jung, da passieren solche Dinge schonmal. Gut, dass du uns angerufen hast, Lemmy, wir hatten uns schon Sorgen gemacht. Ich nehm’ den Kollegen hier jetzt mal mit. Und ihr solltet nicht soviel trinken.“


Das peinlichste, was einem 19 jährigen passieren kann, ist eingetreten: Ich bin so fertig, dass ich meine Eltern mich abholen
müssen. Ich muss mich an meinem Vater festhalten, um es bis zum Auto zu schaffen und anschließend in die Wohnung. Ich lasse mich auf’s Bett fallen und werde kurz darauf von meiner Mutter verarztet. Mein Vater kommt hinzu und erstattet ihr Bericht.


„Er war mit seinem Freund am Strand und hat ein paar Bier getrunken, das ist alles. War wohl wegen einem Mädchen, sagt dieser Lemmy ...“


Wegen einem Mädchen scheint sowas wie eine Zauberformel zu sein, die die Sorgen der Eltern aus dem Gesicht verschwinden lässt und stattdessen ein verständnisvolles Augenzwinkern hervorruft.


„Ich bin müde, ich will schlafen.“


Die beiden verlassen das Zimmer. Ich bin mit alleine mit meinen Gedanken, die nur um eine Person drehen: Suzai. Immerzu fahre ich das Videoband meiner Erinnerungen vor und zurück, betrachte mir die eingeprägten Bilder aus allen Perspektiven und ergötze mich daran. Obwohl ich mich immer noch hundsmiserabel fühle, habe ich eine Dauererrektion, die auch nach mehrmaligem masturbieren nicht verschwinden will und mich verrückt macht. So sehr, dass ich kurz vor Mitternacht, als meine Eltern bereits eingeschlafen sind, aufstehe, mich anziehe und aus dem Haus schleiche.


Ich fahre zu ihr. Zu Suzai. Obwohl ich pleite bin und noch nicht einmal Geld habe, um das Auto zu betanken, sitze ich darin und fahre zu einer Nutte. Das ist nicht normal. Gar nichts ist mehr normal. Schon seit heute Morgen nicht mehr.


Ich erreiche das Haus mit dem letzten Tropfen Sprit und muss das Auto auf den letzten Metern in die Parklücke schieben. Es ist eine herrlich warme Sommernacht, die nach Blumen duftet. Die weiche Luft beflügelt meine Schritte, es ist fast, als würde ich bis zur Tür schweben. Mein Herz zerspringt fast vor Freude, als ich die Klingel mit dem Herz drücke und die Tür sich daraufhin öffnet.

„Aaaahh ... die Sänsibel, wo hat mich heute aufgeweckt.“
„Hallo ...“

Suzai steht in der Tür ihrer Wohnung und trägt nichts, außer einem weissen Handtuch, das sie sich umgeschlungen hat. Mit dem Drink in der Hand sieht sie ein wenig aus wie ein Bond-Girl.

„Hat dir gefallen, heute Morgän, ja?“
„Sehr ...“
„Willst du noch eine mal?
„Nein.“
„Warum dann du kommen hierhär?“
„Ich wollte dich sehen.“

Sie lehnt sich an den Türrahmen. Wir sehen uns an. Lange. Ich würde sie am liebsten küssen, sie berühren, ihr nahe sein und ...

„Du genug sähän. Wenn du willst noch weiter, dann kostet Geld.“
„Ich hab nichts mehr ...“
„Frau immer kosten Geld, du kleine. Auf, jest, gehst du in deine Wohnung. Kommst du wiedär, wenn du hast Minimum 200.“


Sie geht zurück in ihre Wohnung und lässt mich draussen stehen. Ich bin hin- und hergerissen, zwischen brennender Leidenschaft und tiefer Enttäuschung, denn insgeheim hatte ich darauf gehofft, dass sie ebenfalls etwas für mich empfindet. Dass sie mich reinlässt und dass wir die Nacht miteinander verbringen.

Doch nichts von alledem ist passiert. Stattdessen stehe ich in dem fremden Haus und starre auf eine verschlossene Tür.

Inzwischen ist es bereits weit nach Mitternacht. Mit dem Auto komme ich nicht nach Hause, Busse und Bahnen fahren um diese Zeit nicht mehr und für ein Taxi fehlt mir das Geld. Mir bleibt nichts anderes übrig, als die 7 Kilometer zu marschieren.

Zwei Stunden dauert der Weg zurück. Ich bin allein auf den Straßen und teile meine Gedanken mit den Sternen. Sie drehen sich inzwischen nicht nur um die schöne Ungarin, sondern auch darum, wie ich schnellstmöglich an Geld kommen kann, um meine Besuche bei meiner Traumfrau zu finanzieren. 200 Steine sind ‘ne Menge Geld. Dosen stapeln im Supermarkt bringt nicht genug Geld. Ich brauche also einen anderen Job. Einen, der genug abwirft, damit ich mir Suzai leisten kann.

2.11.14 20:51
 
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