der nuttenfotograf - deutschland unterhalb der gürtellinie
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die sm-sekte

 

jeder, der jemals eine kleinanzeige (für was auch immer) aufgegeben hat weiss, dass das unter umständen zu seltsamen begegnungen führen kann. ein telefonat, dass ich heute geführt habe, verspricht eine solche begegnung zu werden...

zurückspulen. um 0900 uhr trudeln die ersten anrufe aus der zentrale ein. nachfragen über nachfragen. klärungsbedarf. nach wie vor stehen gelder aus, die einzutreiben sind. den tag heute habe ich dafür reseviert.

den espresso vor der fahrt habe ich mir angewöhnt, wahrscheinlich deswegen, weil es die erste übung im charmant sein ist. und weil in dieser stadt unglaublich viele schöne und gut angezogene frauen herumlaufen, die vormittags in cafes sitzen.

eigentlich nicht zu fassen: da arbeite ich bereits als nuttenfotograf und bekomme immer noch nicht genug vom anblick weiblicher schönheit. ich bin besessen! vom sehen, von frauen und vom fotografieren!!!

eine halbe stunde später, auf der autobahn, registriere ich, dass ich erwachsen geworden bin, denn ich erreiche mit entspannten 120 die stadt k. habe erstmals alle geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten. ja, ich bin jetzt erwachsen.

in k bin ich nett und das geld erreicht mich. anders als nett kann ich auch gar nicht, wenn mir eine halbnackte frau in scharfem fummel gegenübersteht.
meine natur schaltet mein ganz persönliches fortpflanzungsprogramm an, gegen das ich mich nicht wehren kann. und dieses programm besteht aus der zeile "wer ficken will muss freundlich sein". sogar wenn ich gar nicht auf die frau abfahre.

als ich aus einem der puffs herauskomme und in mein auto steige, klingelt das handy. am anderen ende schwäbelt jemand. es geht um sm, es geht um etwas geheimes, und es geht um ein dominastudio, das zu vermieten ist.

als das wort "geheim" auftaucht und das alles nach sekte mit sex klingt macht es bei mir "dingdong". das "dingdong" in meinem kopf kommt von einer wahnsinnig großen, mächtigen und vor allem dröhnenden glocke. mahnend erinnert sie mich an letzten sommer...

kurz bevor der sommer 2007 begann hatte ich den koch aus dem irrenhaus, den ich von unserer gemeinsamen zeit am theater kannte, wiedergetroffen.
an irgendeinem samstagabend fielen uns am eingang eines u-bahnhofs in der altstadt volltrunken in die arme und versackten anschließend in einer drittklassigen kaschemme direkt daneben. es war ein erstklassiges männerwiedersehen.

am wochenende darauf trafen wir uns wieder. am nachmittag und nüchtern. erstmal. gegen ende unserers mehrstündigen treffens im brauereiausschank eröffnete ich ihm, dass ich eine sekte gründen wolle. der koch nickte. an sowas hatte er auch schon gedacht. oder an einen puff.

er fragte mich, worum es ginge. ich dachte nach. mir fiel nichts ein. ich sagte: "keine ahnnung. irgendwas mit ficken". der koch nickte wieder. er war dabei. cool.

danach trafen wir uns jedes sommerwochende und dachten uns pläne für eine fick-sekte aus. "dabei rumtrommeln und im kreis laufen" kam zu "irgendwas mit ficken" dazu.

das ganze nahm immer mehr gestalt an, ich war zufrieden. auch wenn mich diese arbeitsmeetings in brauereiausschänken und bars an den rand einer alkoholvergiftung brachten. zwischen leber und milz passt bei einem koch nicht nur ein pils, sondern ein ganzer kasten davon!

das projekt scheiterte schließlich an meiner mangelnden trinkfestigkeit und daran, dass ich meine notizen am nächsten tag nicht mehr lesen konnte, und falls doch, dann ergaben die sätze keinen sinn. der koch konnte sich auch nie erinnern, worüber wir uns vortags unterhalten hatten. irgendwann gingen wir nicht mehr zusammen trinken.

heute, kein ganzes jahr später, meldet sich das totgeglaubte projekt mit einem mal zurück. diesmal auf schwäbisch. stay tuned.

16.1.08 00:31
 
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