der nuttenfotograf - deutschland unterhalb der gürtellinie
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opa, opa, erzähl uns doch bitte noch eine von deinen nuttengeschichten!

sonntag abend. zeit um sich an einige bizarrre erlebnisse aus meinem berufsleben zu erinnern...

ich liebe es, an sonntag ausstellungen zu besuchen, von denen es in dieser stadt jede menge gibt. selbst wenn ich die arbeit des künstlers nicht verstehe, oder keinen zugang dazu finde. die begegnung damit schafft neue synapsen, deren wachsen ich fast zu spüren vermag.

zu den inhalten der ausstellung die ich heute besuchte, hatte ich allerdings zugang - handelte es sich doch um eine sammlung von modefotos aus verschiedenen epochen. darunter werke derer, die ich verehre (la chapelle) und mich derart berührt und inspiriert haben, dass in mir der drang erwachte, selbst den fotoapparat in die hand zu nehmen und frauen zu fotografieren (guy bourdin).

auf dem weg zum olymp derer, die frauen fotografieren begegnete ich eines tages im august letzten jahres elli der kindfrau.

ich staunte nicht schlecht, als ich feststellte, dass sie ganz in der nähe meiner alten adresse lebte und arbeitete. in dieser stadt gibt es wirklich an jeder ecke nutten. und eine von ihnen öffnete mir gerade die tür: elli, die kindfrau.

die fassade der hauses war gerade renoviert worden, und ellis wohnung hätte das auch gut getan. vielleicht hätte einmal lüften auch gereicht. weder die wohnungseinrichtung, noch die luft schienen seit den 70ern ausgetauscht worden zu sein. mir wurde schlecht, als ich elli wortlos von der haustür durch den langen dunklen flur in das schlafzimmer folgte.

das zimmer, in dem sie arbeitete, und in dem ich jetzt bepackt mit lampen, stativen und der kamera stand, war mit abstand das hässlichste, das ich in meinem leben gesehen habe! nichts, aber auch gar nichts, nicht einmal die tapeten schienen seit den späten 70ern ausgetauscht worden zu sein. wer auch immer die inneneinrichtung zu verantworten hatte - er oder sie hatten die hässlichsten möbel einer ära zusammengetragen! sogar die uhren waren hässlich!

während ich mich langsam aus der schockstarre der begegnung mit soviel hässlichen auf einmal löste, und anfing die lampen auszupacken, und die stative aufbaute, kam elli mit einem glas fake-cola zurück (wie lange war ich weggetreten?), begrüßte mich freundlich und stellte sich in einer mischsprache aus deutsch, englisch und rumänisch als kindfrau elli vor.

elli war etwa 1,55 groß und über ihren spindeldürren körper, der zwar kindlich anmutete, aber alle wesentlichen merkmale einer frau zeigte, spannte sich eine fast weisse haut. die haare waren irgendwann mal blondiert worden. jetzt erinnerte die farbe an caramel.

ich stelle mich ebenfalls vor, gab ihr meine karte und zündete mir im glauben an die reinigende kraft des feuers eine zigarette an. alles hier ekelte mich an: das verkalkte glas mit der braunen plörre, die frau, der teppich, das bett, die möbel, alles! sogar die heimorgel, die seit der letzten inbetriebnahme 1976 nur noch als kapitaler staubfänger und raumvernichter fungierte.

nachdem wir formalitäten erledigt hatten, machten wir noch einige probeaufnahmen um das licht zu korrigieren. während ich letzte einstellungen an der kamera vornahm , begann elli sich auszuziehen. ich studierte ihren körper, um später unvorteilhafte posen zu vermeiden. elli war so dünn, dass es keine unvorteilhaften posen geben würde. "was hast du dir zum anziehen bereitgelegt?", fragte ich, während ich noch weiter an der kamera einstellte. "i want anziehen diss weiss."

war ich überrascht oder war ich sauer? wahrscheinlich beides nacheinander. elli hatte inzwischen reizwäsche angelegt, diedieselbe farbe hatte wie ihre haut: weiss. alles komplett in weiss. weisser bh, weisses höschen, weisse strümpfe, weisse schuhe. dazu weisse haut und weisse bettwäsche.

ich hätte kotzen können. stattdessen machte ich ein paar fotos auf denen man nichts sah als weiss mit falten, weiss ohne falten und irgendwo mittendrin blaue augen und eine ausgewaschene blondierung. ich zeigte ihr die fotos. sie verstand. wir brauchten eine andere lösung.

ich liess mir den inhalt ihres kleiderschrankes zeigen, entschied sie solle ein blaues kleid tragen, dessen knöpfe vorne geöffnet blieben und wollte sie so romantisch -sommerlich inszenieren. da ich auf den fotos ihr gesicht zeigen durfte, beschloss ich sie durch musik und entsprechendes zureden in eine romantische stimmung zu versetzen, damit auch der gesichtsausdruck zu der inszenierung passte.

dank einer ausgeklügelten und in der nuttenfotografenpraxis erprobten playlist auf meinem mp3-handy ist es einfacher zugang zu den menschen zu bekommen, die ich fotografiere.

dank eines bedienfehlers geriet ich allerdings von der playlist für romantische stimmungen in den zufallsmodus, der allerhand songs erhält, die den pulsschlag erhöhen. ich merkte es nicht, aber eilli merkte es. ich fragte mich nur, warum sie immer hektischer wurde, statt soft und sexy.

als der deutsche grandprix-beitrag von 200x aufgerufen wurde, nononever von texas lightning, gab es für elli kein halten mehr! die frau hüpfte laut lachen und wie ein gummiball auf dem bett auf und ab, machte ab und zu die aufwärmübung hampelmann und war sehr fröhlich statt erotisch.

ich nahm die kamera herunter und beobachtete die absurde situation, die sich nicht nur vor meinen augen abspielte, sondern deren bestandteil, ja sogar auslöser ich war: die musik und meine aufpeitschenden worte hatten elli nicht soft sonder high gemacht! sie war nicht bereit für sex, sie war bereit um bei olympia gold über 400m zu holen!!!

"elli...? hey elli...". sie hörte auf zu hüpfen. und sie kehrte wieder auf unseren gemeinsamen planeten zurück. der song war längst vorbei, und ich hatte den eindruck, dass sie sich ziemlich dämlich vorkam. sie wurde rot.
"macht nichts. freut mich dass dir meine musik gefällt. aber das was du da gemacht hast hat sehr schlumpfig ausgesehen. nicht sexy."
"schlumfik?"

ich hatte keinen bock schlumpfig zu erklären, ich hatte keinen bock mehr auf fotografieren! ich hatte bock auf ein sehr kaltes bier, das ich gleich mit meinem kumpel auf der terasse unserer lieblingsbar trinken würde. mit einem "so, dann hätten wir´s ja." beendete ich kurzerhand das shooting nach einer halben stunde.

mein kumpel fiel vor lachen fast vom stuhl, als er von dem shooting erfuhr, das ausser kontrolle geraten war. bei einem bier, sonnenschein und frischer luft betrachtet fand ich das alles im nachhinein auch sehr lustig.

mit dieser stimmung im herzen kam ich spät abends zuhause an und begann sofort mit der bearbeitung des elli-shootings.

am nächsten tag, kurz nach einem shooting in einem nobelpuff rief mich elli an. "halo, hier ist eli. habe meine inserat in internet gesehen. hast du andere foto?" "nein, habe ich nicht. das sind die besten. hast du ein problem eli?" "kannst du kommen mit übersetzerin sprechen?" "wann?" "heute abend?" "mal sehen, ich ruf dich an."

- e n d e teil1-

27.1.08 18:48
 
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