der nuttenfotograf - deutschland unterhalb der gürtellinie
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warum nuttendildos häufig in männerärschen stecken

alleswiederhalbwegsinordnungfreitag. bereits nach dem aufwachen mache ich all die dinge, die mich an das leben vor den medien erinnern: vollkornbrot essen, wasser trinken, nichtrauchen. hat was. ist auch sicher nicht schlecht für die rakete.

einen ganzen vormittag lang halte ich das gesunde leben aus. ich trinke sogar kamillentee, während ich 5 brandneue nutteninserate eingebe. anschliessend, jedoch, lande ich wieder im puff, halte vodkaredbull mit viel eis in der hand und ziehe an einer zigarette.

ich stehe im aufenthaltsbereich der nutten und unterhalte mich mit ihnen. sie lästern über eine kollegin, die anfang 30 ist. ü30 ist für die mädchen, deren durchschnittsalter 18,3 jahre beträgt, unglaublich alt.

das ist aber nicht der einzige grund, weshalb sich die teenagernutten ihre ältere kollegin verbal zerreisen. auch das befriedigen bizarrer männerphantasien macht sie zum top gesprächsthema.

sie sei im augenblick auf zimmer, mit einem typen, der während einer einstündigen sm sitzung 30 benutzte kondome austrinken wolle.
ich glaub ich muss kotzen.

die puffmutter kommt ins nuttenzimmer und nickt mir zu.
"und... haste schon gehört? das mit den 30 vollen gummis?
ich nicke angewidert. sie lacht, während sie sich eine zigarette anzündet.
"der typ hat sich gestern angemeldet, hat ordentlich geld auf den tisch gelegt. und das dafür, dass ihm ein mädchen den inhalt von benutzen kondomen in den mund stopft. oh man... das war vielleicht arbeit, bis wir die zusammen hatten... da fällt einem mal auf, wieviele typen schon kommen, bevor man ihnen ein gummi überziehen kann, und wieviele typen nicht können. bis zu seinem termin hatten wir 29 stück im kühlschrank gebunkert, der 30. kam gerade dazu, als die auf´s zimmer gingen... jedenfalls, wenn sie fertig damit ist, und der kunde weg, musst du die josephine fotografieren"

fuck. mir jagt eine ordentlich dosis ekel durch die venen. irgendwie habe ich keinen bock auf dieses shooting. ausserdem habe ich das gefühl, als würde es in dem raum, in dem dichter nikotinnebel herrscht, nach sperma riechen. mein magen, mit dem ich gerade erst einen waffenstillstand vereinbart hatte, reagiert mit einem kurzen, schnellen gegenschlag. mir wird schlecht.

die ü30 nutte josephine kommt ein paar minuten später total abgefuckt um die ecke. sie wirkt abwesend, steuert direkt auf ihre zigaretten zu, und zündet sich eine an. dann läuft sie zu einem sofa und lässt sich darauf fallen.

die nachwuchsnutten sind einen augenblick lang still und alle blicken verstohlen zu der aparten brünetten, die ihre langen, schlanken beine übereinanderwirft und einen weiteren tiefen zug an der zigarette macht. sie ist nicht bei weitem so hässlich, wie sie die anwesenden mädchen mit ihrem einfachen wortschatz beschrieben haben.

als ich mich vorstelle, schaltet die ü30 nutte sofort auf professionelle männerbetreuerin um. sie ist zunächst charming, dann flirty und dann, dann ist sie nervig. echt nervig. zack, schon gibt es weitere abzüge in der b-note.

mir fällt wieder ein, weshalb ich im puff manchmal alkohol trinke. wegen dem desinfizieren. ich denke an desinfektionsmittel, wenn ich mir bei der arbeit drinks servieren lasse. und jetzt denke ich gerade, dass ich eventuell doppelt desinfizieren müsste. diese ganze bizarrkacke ist nix für mich. ich nehm´ noch einen.

danach fängt das nuttenshooting an. ich suche mir ein zimmer aus, baue mein licht auf und beginne die ü30nutte zu instruieren. brauche ich aber eigentlich gar nicht. sie hat bereits dutzende shootings hinter sich und ist nebenbei erotikmodel.

glück für mich. wieder so´ne schnitte, auf die man eigentlich nur draufhalten muss. aber die hier kann sogar modeln und hat schicke dessous an. cool. das einzig uncoole ist ihr ständiges geplapper. sie beginnt damit mir anweisungen zu geben. das ist der augenblick, wo ich den menschen vor der kamera eine reinhauen will.

da ich weiss, dass die meisten akt-, oder erotikfotografen langweilige scheisse produzieren, zeige ich ihr nach etwa 30 aufnahmen die fotos, die ich von ihr gemacht habe. danach hält sie endlich ihre fresse. und macht einen echt guten job vor der kamera. ich halte 30 minuten lang drauf, und am ende haben wir ne menge guter fotos auf´m chip.

"vielleicht hätten wir noch was mit´nem dildo machen sollen..."
"ach was... gar nicht nötig." (ich habe keine lust hier weiterzufotografieren, weil ich mich immer noch ekle) "...und ausserdem: den braucht ihr doch eh nur für die kerle"
"stimmt..."
"warum eigentlich?"
"vielleicht hat es ihnen ja ihr schwanzarzt geraten"
"?"
"ist gut für die prostata wenn du über 30 bist. senkt das krebsrisiko"
"ach was... echt jetzt? dann sollten die krankenkassen einmal pro quartal gefährdeten männern die kosten eines puffbesuch erstatten. eine aufklärungskampagne braucht es ja nicht mehr, wenn sich sowieso jeder zweite puffbesucher einen dildo in den hintern schieben lässt. was kostet den so´ne prostatamassage mit gleichzeitig blasen oder wichsen?"
"´n fuffi"
"weisst du was eine chemotheraphie bei prostatakrebs kostet? dazu eventuelle op´s und nachbehandlungen? das sind hunderttausende von euro, die da zusammekommen. pro patient, wohlgemerkt! mit den behandlungskosten eines prostatakrebspatienten könnte man präventive puffbesuche von ein paar tausend kassenmitgliedern bezahlen. ausserdem würde der ganzheitliche behandlungsansatz, den man in einem puff bekommt sich auch positiv für das gesamte wohlbefinden des patienten auswirken, und die krankenkassen würden sich ganz nebenbei zu den lieblingsbrands der männer entwickeln. na, was hälst du davon?"

ich glaube j., die ü30nutte konnte mir nicht ganz folgen. sie nickt und lächelt freundlich bis unbeholfen. es wird zeit zu gehen.

auf der fahrt zurück in meine wohnung muss ich über das nachdenken, was die nutte gesagt hat: wenn man die prostata regelmässig reizt bis man kommt, sinkt das krebsrisiko. und das ist in meiner väterlichen linie extrem hoch. fast alle älteren, männlichen verwandten sind davon betroffen. einer meiner großväter starb an prostatakrebs. naja, das beweist immerhin, das keiner von ihnen jemals einen dildo im arsch hatte. und ich will habe auch keinen bock darauf!

mir fallen plötzlich all die situationen ein, in denen es fast dazu gekommen wäre, dass mir ein plastikstab im hintern steckt. keine davon war eigenmotiviert. es waren ausnahmslos frauen, die ihre dildos aus dem nachtschränkchen holten, und mich damit ficken wollten. mit allen hatte ich ein sexuell fortgeschrittenes verhältnis: wir verbrachten meist ganze wochenenden im bett, vögelten ununterbrochen, hatten unsere orgasmen synchronisiert und waren in der lage herrlich unanständige dinge miteinander zu tun.

die freiheit und toleranz, die diese kurzlebigen affairen prägten, liess es zu, dass meine gespielinnen ihre intimen wünsche und träume offenbaren konnten. mein arsch war darin immer eine feste größe. die frage nach dem warum beantworteten mir alle frauen stets gleich: dein arsch ist so männlich und gleichzeitig so schön wie der einer frau. nach wie vor fassen mir die nutten regelmässig bei den shootings an den arsch. manchmal fühlt es sich ziemlich schwul an. genauso schwul wie der gedanke an einen dildo im eigenen arsch.

ankunft zuhause. der ekel ist endlich weg, aber ein maues gefühl ist noch da. das wochenende beginnt, und ich beschliesse ab sofort nicht mehr an prostatamassagen und dildos in haarigen männerärschen zu denken. ich schalte das ganze thema jetzt einfach ab, und mache weiter mit dem oldschool programm vom vormittag. normale dinge tun, die normale menschen so machen, wie zum beispiel auf dem sofa liegen und etwas lesen. ich werde mich mit etwas beschäftigem, das nichts mit ficken zu tun hat. ein netter zufall, dass das vice magazin in meinem briefkasten liegt. ich nehme es mit auf die couch.

die welt ist böse und ungerecht. mitten im heft gibt es eine zweiseitige fotostory über einen typen, der sich einen dildo kauft und in den hintern schiebt, weil er gehört hat, dass man damit das prostatakrebsrisiko senkt.

ich fass´es nicht. ist das etwa der grund, weshalb soviele männer eine prostatamassage bei nutten buchen? weil es ansonsten der onkel prostatadoktor mit seinem finger machen würde?

die story ist zugegeben witzig produziert, das heft landet trotzdem in der ecke vom wohnzimmer. heute scheinbar die einzige möglichkeit diesem thema zu entkommen....

7.9.08 04:23
 
Letzte Einträge: DAS VERBOT, RIP John T. Rex


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Promisc / Website (12.9.08 08:23)
*breitgrins*


Susanne / Website (22.6.09 11:35)
Hallo lieber Nuttenfotograf

Finde Deinen Blog ganz schön unterhaltsam, was Du so alles erlebst und die Art, wie Du darüber berichtest. Das Thema mit den Dildos im Arsch fasziniert mich als Frau auch schon lange, und so hab ich gleich mal auf Deinen Blog verlinkt bei mir.

LG die liebe Susanne
PS: Ich hoffe ich hab die Trackback-Url richtig verwendet?

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